Kann ein Treppensturz im Homeoffice ein Arbeitsunfall sein?

Wann liegt ein Arbeitsunfall im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung vor?
Dies ist mitunter eine nicht immer einfach zu beantwortende Frage. In der Öffentlichkeit wird häufig über die Entscheidungen berichtet, die sich mit Fällen befassen, bei denen sich der versicherte Arbeitnehmer auf dem Weg zur oder zurück von der Arbeitsstelle befunden hat. In der Praxis werden jedoch auch Fälle, bei denen es um das sogenannte Homeoffice geht, immer relevanter. Denn gerade bei diesen Homeoffice-Fällen stellt sich die Frage, wann eine versicherte oder wann eine nicht versicherte (private) Tätigkeit vorlag, immer häufiger. Im November 2018 hatte das Bundessozialgericht erneut die Möglichkeit klarzustellen, wann es sich um einen Arbeitsunfall handelt, wenn sich dieser „im Homeoffice“ ereignete (BSG, Urteil vom 27. November 2018, Az: B 2 U 28/17R).

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